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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Der US-Dollar setzt seine Erholung im frühen Handel am Montag fort, wobei der EUR/USD-Kurs bei 1,1848 liegt. Diese Entwicklung ist auf den Vorschlag von Präsident Trump zurückzuführen, Kevin Warsh als möglichen Nachfolger von Jerome Powell als Fed-Vorsitzenden zu nominieren, was zu Unsicherheit am Markt hinsichtlich der künftigen geldpolitischen Lockerung geführt hat. Die Preise für Edelmetalle wurden durch die Erwartungen einer Zinssenkung gestützt, aber Warshs Ruf als geldpolitischer Falke wirft Fragen über die künftige Ausrichtung auf. Zu den wichtigsten Markttreibern zählen die bevorstehenden geldpolitischen Entscheidungen der EZB und der Bank of England sowie die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten.
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich stark, wobei Indizes wie der SMI und der DAX trotz sinkender Gold- und Silberpreise und Bedenken hinsichtlich KI-Aktien wie Nvidia und Oracle in den USA steigen. Strategen von Bantleon und UBS äußern sich vorsichtig optimistisch für 2026 und verweisen dabei auf saisonale Muster, Gewinnwachstum und geringere Volatilität, obwohl geopolitische Spannungen weiterhin ein Faktor bleiben.
Equinor verkauft seine Vermögenswerte im argentinischen Schieferbecken Vaca Muerta für 1,1 Milliarden Dollar an Vista Energy. Dies ist Teil der Strategie des Unternehmens, sich auf seine Kerngeschäfte in Brasilien, den USA und Großbritannien zu konzentrieren.
Die Vereinigten Staaten haben eine Lizenz des Finanzministeriums verlängert, die das venezolanische Unternehmen Citgo Petroleum bis zum 20. März vor Gläubigerklagen schützt, und damit den rechtlichen Schutz für die US-Vermögenswerte des Raffineriebetreibers inmitten anhaltender Schuldenstreitigkeiten aufrechterhalten. Diese Verlängerung ist Teil einer umfassenderen Anpassung der US-Politik gegenüber Venezuela, einschließlich der jüngsten Lockerung einiger Ölsanktionen, während die venezolanische Energieindustrie weiterhin mit erheblichen strukturellen Herausforderungen und Investitionsbedarf konfrontiert ist.
Die USA und Indien haben ein Handelsabkommen geschlossen, das eine Senkung der US-Zölle auf indische Waren vorsieht, im Gegenzug dafür, dass Indien sich verpflichtet, seine Einkäufe von russischem Rohöl zu reduzieren und auf US-Energievorräte umzusteigen. Das Abkommen befasst sich mit Indiens Rolle als wichtiger Abnehmer russischen Öls seit 2022 und enthält Bestimmungen für mögliche Öleinkäufe aus Venezuela, was eine flexible Durchsetzung der Sanktionen widerspiegelt. Indiens Rohölimporte befinden sich auf Rekordniveau, wobei russische Sorten aufgrund von Preisvorteilen dominieren. Angesichts der wachsenden Nachfrage nach Erdgas und der Preisvolatilität in Indien umfasst das Abkommen auch den Handel mit Flüssigerdgas (LNG).
SNB-Präsident Martin Schlegel erklärt, dass die Schweizerische Nationalbank bereit ist, bei Bedarf Negativzinsen einzuführen, allerdings mit höheren Hürden als bisher. Er räumt ein, dass die Aufwertung des Schweizer Frankens Herausforderungen für Exporteure mit sich bringt, betont jedoch, dass die meisten Unternehmen damit umgehen können. Schlegel spricht auch über die Aufrechterhaltung guter Beziehungen zur Federal Reserve und koordinierte Maßnahmen mit der Schweizer Regierung in Handelsfragen.
Das norwegische Energieunternehmen Equinor verkauft seine Schiefervorkommen in Vaca Muerta in Argentinien für 1,1 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien an Vista Energy. Die Transaktion umfasst die Anteile von Equinor an den Vermögenswerten Bandurria Sur und Bajo del Toro, wobei das Unternehmen seine Offshore-Beteiligungen in Argentinien behält. Dieser Schritt ist Teil der Strategie von Equinor, sein internationales Portfolio aufzuwerten und sich auf Kernpositionen in Brasilien, den USA und Großbritannien zu konzentrieren.
Trotz einer deutlichen Preiskorrektur auf den Gold- und Silbermärkten behalten Experten von UBS, Deutsche Bank und Hedgefonds ihren positiven langfristigen Ausblick bei. Der jüngste Rückgang wird eher als Marktanpassung denn als Ende des Bullenmarktes angesehen, da fundamentale Faktoren wie geopolitische Spannungen, die Schwäche des Dollars und die starke Nachfrage aus China weiterhin bestehen bleiben. Analysten betrachten die Korrektur als Kaufgelegenheit und bekräftigen die Rolle von Gold als Absicherung für Portfolios, wobei die Deutsche Bank ihr Kursziel von 6.000 US-Dollar beibehält.
Shell-CEO Wael Sawan prognostiziert ein jährliches Wachstum von 3 % für den globalen LNG-Markt, das damit über dem Gesamtwachstum des Erdgasmarktes liegt. Der Artikel befasst sich mit den bevorstehenden Liefersteigerungen aus den USA und Katar, die voraussichtlich zu einem Preisrückgang führen und gleichzeitig die Nachfrage ankurbeln werden, insbesondere in Asien. Große LNG-Projekte werden vorangetrieben, und die IEA prognostiziert ein beschleunigtes Angebotswachstum bis 2026.
Jan Jenisch, CEO von Amrize, gibt an, dass die Pipeline des Unternehmens für den Bau von Rechenzentren für die nächsten drei bis vier Jahre voll ist, wobei allein rund um Washington DC 500 Rechenzentren gebaut werden sollen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich sein Rechenzentrumsgeschäft in den nächsten zwei Jahren sowohl durch Akquisitionen (wie den kürzlich erfolgten Kauf in West-Texas) als auch durch organisches Wachstum verdoppeln wird. Jenisch stellt fest, dass der Druck der Investoren in den USA im Vergleich zu Europa höher ist, zeigt sich jedoch zufrieden mit der Aktienperformance des Unternehmens.

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